Alle Jahre wieder
Zum Beschlussentwurf des Welterbezentrums in Paris für
die Sitzung
des UNESCO-Komitees Ende Juni in Spanien
15.05.2009
Die Bürgerinitiative PRO Waldschlößchenbrücke fordert die
Brückengegner erneut auf, endlich aufzuhören, ihren
Widerstand gegen die Brücke mit dem Welterbestatus des
Dresdner Elbtals zu verknüpfen. Dazu Nikolaus Köhler-Totzki
und Dr. Hans-Joachim Brauns, die Sprecher der
Bürgerinitiative PRO Waldschlößchenbrücke: „Wir sind mit
Brücke Welterbe geworden. Wir wollen, dass das so bleibt.
Die Brückengegner haben die UNESCO zu einer
Meinungsänderung bewogen, um die Brücke zu verhindern. Das
ist schief gegangen; die Brücke wird entsprechend dem
Bürgerentscheid gebaut. Was wollen die Brückengegner jetzt
noch erreichen? Dass unsere Stadt mit der Streichung des
Dresdner Elbtals aus der Liste der Welterbestätten bestraft
wird oder dass der Eintrag in der Liste erhalten bleibt?
Wir kämpfen für den Erhalt. Wir fordern die Brückengegner
auf, sich in einem ersten Schritt mit uns dafür
einzusetzen, dass über den Verbleib auf der Liste
der Welterbestätte erst entschieden wird, wenn die Brücke
fertig ist.“
Dr. Brauns und Köhler-Totzki weiter: „Die Situation ist
nicht anders als letztes Jahr. Auch
da stand scheinbar unverrückbar fest, dass das Dresdner
Elbtal von der Liste der
Welterbestätte gestrichen wird, wenn wir weiterbauen. Kurz
vor der Sitzung des UNESCO Komitees
war es dann anders.“ |