Brückengegner im Abseits
16.03.2009
Die Brückengegner haben sich am vergangenen Wochenende
wieder mal um den Erhalt des Welterbetitels gesorgt. Dem
Vernehmen nach wollen sie von der Oberbürgermeisterin nun
wissen, was ein Tunnel kostet. Was soll das Ganze? Allen
Interessierten dürfte nämlich die seit kurzem bekannte
Urteilsbegründung des Verwaltungsgerichts Dresden
vorliegen. Dazu Dr. Hans-Joachim Brauns und Nikolaus
Köhler-Totzki, die Sprecher der Bürgerinitiative PRO
Waldschlößchenbrücke: „Das Verwaltungsgericht Dresden hat
den Umweltschützern ins Stammbuch geschrieben, dass ein
Tunnel aus Umweltschützgründen nicht genehmigungsfähig ist.
Für die klagenden Umweltverbände ist peinlicheres kaum
denkbar. Wenn es nur peinlich wäre, könnte man es ja dabei
belassen. Aber die Brückengegner verbreiten den
Tunnelunsinn nach wie vor in alle Welt und schaden damit
unserer Stadt. Wir fordern die Brückengegner erneut auf,
endlich eine realistische Politik zum Erhalt des
Welterbetitels zu betreiben. Sie wissen doch am besten, wie
man die UNESCO umstimmen kann. Sie haben es schließlich
schon einmal geschafft.“ |