Bund der Steuerzahler: Dresden - Bürgerbegehren unzulässig
21.04.2008
Dresden. Der Bund der Steuerzahler in Sachsen e.V. fordert
die Dresdner Stadträte auf, dem Bürgerbegehren zum Bau
eines Elbtunnels in Dresden nicht stattzugeben. Der Antrag
enthält weder eine verlässliche Aussage zu den Kosten des
Elbtunnels noch Vorschläge für die Deckung der Kosten der
verlangten Maßnahmen. Damit ist das Begehren nach
Auffassung des Präsidenten des sächsischen
Steuerzahlerbundes nach der Gemeindeordnung nicht zulässig.
Thomas Meyer: „ein weiteres trauriges und teures Kapitel um
die Elbquerung können die Dresdner- und sächsischen
Steuerzahler nicht gebrauchen. Über ein Dutzend
Planungsvarianten haben sich die Dresdner bereits
genehmigt, um zur derzeitigen Umsetzungsvariante zu
kommen.“
Ein Baustopp hätte fatale Folgen: keine Elbquerung und ein
finanzielles Desaster für die städtischen Finanzen.
Schadensersatzforderungen der bereits mit dem Brückenbau
beauftragten Firmen werden kommunale Steuererhöhungen zur
Folge haben.
Die Dresdner sollten sich nicht von falschen Versprechungen
über etwaige Koofinanzierungsmittel aus Berlin blenden
lassen. Zum Schluss müssen die Bürger die Zeche zahlen.
Der amtierende Oberbürgermeister Dr. Lutz Vogel hat
die Beschlussvorlage zum Bürgerbegehren „Welterbe erhalten
durch Elbtunnel am Waldschlößchen" in den Geschäftsgang
eingebracht.
Die Verwaltung schlägt nach rechtlicher Prüfung dem Stadtrat vor, das
Bürgerbegehren für unzulässig zu erklären. Sowohl die auf
den Unterschriftslisten abgedruckte Begründung des
Bürgerbehrens als auch der erforderliche
Kostendeckungsvorschlag genügen nicht den gesetzlichen
Anforderungen.
Über
die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens entscheidet der
Stadtrat in seiner Sitzung am 22. April
2008.
Unter www.wsb-info.de kann
das aktuelle Baugeschehen mittels Webcam beobachtet
werden. mehr
Meine
Meinung
Frank Schreier, Dresden, Ich
war von Anfang an ein Befürworter der
Waldschlösschenbrücke und freue mich, dass die
Demokratie gesiegt hat.
Meine
Meinung
Ute Herzer, Dresden, Brücken
gehören in eine Stadt. Ich freue mich schon jetzt auf
den wunderbaren Blick von der Brückenmitte aus auf die
DD-Silhouette.
Meine
Meinung
Jörg Reutler,
Dresden-Johannstadt, Da sind also die grün/roten
Brückenverhinderer mal wieder vor Gericht mit ihren
hanebüchnen "Argumenten" gescheitert - gut so.
Meine
Meinung
U. Aloé, Dresden, Haben sich
die Grünen eigentlich schon mal mit dem Wasserbau an
und in der Elbe beschäftigt?
Meine
Meinung
Steffi Walser, Rottenburg,
Liebe Brückenbauer, auch im Süden Deutschlands
verfolgen wir das heimatliche Geschehen weiter und
hoffen sehr, dass die Brücke bald steht.