Man merkt die Absicht und ist verstimmt...
Eine Woche vor der Stadtratssitzung gewährt Herr
Bandarin erklärten Brückengegnern eine Audienz.
Brückenbefürworter waren weder eingeladen noch von den
Brückengegnern aufgefordert worden mitzukommen.
Aufeinander zugehen? Wenn es noch irgendeines Beweises
bedurft hätte, dass es den Brückengegnern nicht um den
Erhalt des Welterbetitels geht, sondern allein darum, die
UNESCO bei der Brückengegner-Stange zu halten, dann ist es
doch wohl diese Verfahrensweise.
Die Absicht liegt klar zutage: Herr Bandarin muss ein Forum
erhalten, um die Ablehnung der Brücke äußern zu können,
bevor es auf Grund des Meinungsbildungsprozesses in der
UNESCO selbst zu spät ist. Dieses Forum haben ihm die
Brückengegner gegeben, gegen unser Dresden. Wir geben die
Hoffnung nicht auf, das dieses durchsichtige Verhalten bei
dem Welterbekomitee kein Gehör finden wird. |