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Die Brückengegner behaupten wider besseren Wissens,
dass es sich auch bei der filigraneren neuen Waldschlößchenbrücke, an der Eberhard Burger mitgearbeitet
hat, um ein Monster handelt. Allein der Vergleich mit dem
Blauen Wunder zeigt, wie schlank die neue Brücke ist und
sich somit wesentlich besser als das architektonisch
imposante Blaue Wunder in die Elblandschaft einpasst.
Es wird interessant sein, mit welchen Argumenten die
Brückengegner, spätesten mit Beginn der Planungen für ein
neues Blaues Wunder in 2015, einen Brückenbau wegen der
UNESCO, des Schutzes der Elbhänge und der Sichtachsen
verhindern werden. Dann soll wahrscheinlich ab 2020, wenn
die Brücke nicht mehr wegen des Bauzustandes genutzt werden
kann, der in 1895 eingestellte Fährbetrieb zwischen
Blasewitz und Loschwitz wieder aufgenommen werden.
Das ist dann der Beitrag der Gestrigen zur Zukunft
Dresdens!
Übrigens: Das "Blaue Wunder" wurde 2007 für die
Auszeichnung als Historisches Wahrzeichen der
Ingenieurbaukunst in Deutschland nominiert. Das Historische
Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland ist eine
Auszeichnung der deutschen Bundesingenieurkammer für
hervorragende Werke der Ingenieurbaukunst. Sie wird von der
deutschen Bundesregierung gefördert. Die Ehrung soll dazu
beitragen, neben der technischen und wirtschaftlichen auch
die kulturelle Bedeutung der Ingenieurbaukunst bewusst zu
machen. |