Presseinformation
Endspurt – Jetzt alle Listen schnell zurück!
„Wir befinden uns auf der Zielgeraden. Jetzt ist es
wichtig, dass alle noch im Umlauf befindlichen
Unterschriftenlisten schnell zu uns zurückkommen, damit sie
mit ins Endergebnis einfließen können.“ Mit diesen Worten
zieht Nikolaus Köhler-Totzki, Vorsitzender des Vereins
Bürgerbegehren Waldschlößchenbrücke e.V. ein Resümee über
reichlich drei Monate, in denen Dresdener Bürger
Unterschriften zusammengetragen haben.
62.000 Unterschriften von wahlberechtigten Einwohnern der
Landeshauptstadt Dresden sind erforderlich um einen
Bürgerentscheid zum Bau der Waldschlößchenbrücke
herbeizuführen. „Rund 2.000 Unterschriften fehlen jetzt
noch. Deshalb trommeln wir nun alles zusammen“, gibt sich
Köhler-Totzki optimistisch, bis zum Monatsende das Quorum
zu erfüllen.
Rein zahlenmäßig liegt der Verein mit seinem aktuellen
Ergebnis schon weit über der geforderten
Unterschriftenmenge. Allerdings fallen alle Nichtdresdener
aus der Wertung. Auch Mehrfacheinträge sowie Unterschriften
von Bürgern, die unter 18 Jahre alt sind oder nur einen
Nebenwohnsitz in Dresden haben, werden im Prüfverfahren der
Stadtverwaltung für ungültig erklärt. Unvollständige oder
nicht lesbare Einträge zählen ebenfalls nicht. „Wir rechnen
mit einer Ausfallquot. Um sicher zu gehen, packen wir daher
noch ordentlich was drauf“, erläutert der
Vereinsvorsitzende.
So kurz vor dem Ziel wagt die Vereinsführung nun schon den
Blick in die Zukunft. „Liegen ausreichend gültige
Unterschriften vor, muss der Stadtrat die Durchführung
eines Bürgerentscheids zum Bau der Waldschlößchenbrücke
beschließen. Nikolaus Köhler-Totzki: „Da wird sich zeigen,
wie ernst es die Politiker mit der vielgeschworenen
Bürgerbeteiligung meinen. Wer dann noch nach Winkelzügen
sucht, um das Thema auf die lange Bank zu schieben,
ignoriert verantwortungslos den Willen tausender Einwohner,
bei diesem wichtigen Thema selbst entscheiden zu dürfen.
Wir erwarten, dass die Dresdener spätestens im ersten
Quartal nächsten Jahres ihr Votum abgeben können, ob sie
für oder gegen den Brückenbau sind.“
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