Presseinformation
Überzeugendes Votum: 81.650 Unterschriften
„Dieses Ergebnis kann kein Politiker ignorieren, dem es
ernsthaft um Bürgerbeteiligung geht. Wer nun noch nach
Winkelzügen sucht, um das Thema auf die lange Bank zu
schieben, ignoriert verantwortungslos den Willen tausender
Einwohner.“ Mit diesen Worten kommentierte Nikolaus
Köhler-Totzki, Vorsitzender des Vereins Bürgerbegehren
Waldschlößchenbrücke e.V. das vorläufige Ergebnis von
81.650 Unterschriften. „Wir haben in den zurückliegenden
vier Monaten eine riesige Unterstützung von Dresdnern über
alle Altersgruppen und Einwohnerschichten hinweg bekommen.
Da wurde der ausdrückliche Wille deutlich, als Bürger
selbst entscheiden zu dürfen, ob die Brücke gebaut werden
soll oder nicht.“
Etwa 60.200 Unterschriften von wahlberechtigten Einwohnern
der Landeshauptstadt Dresden sind erforderlich um einen
Bürgerentscheid zum Bau der Waldschlößchenbrücke
herbeizuführen. Rein zahlenmäßig liegt der Verein mit
seinem aktuellen Ergebnis schon weit über der geforderten
Unterschriftenmenge. „Wir nehmen aber weiterhin Listen und
Unterschriften entgegen. Je mehr Dresdner sich für einen
Bürgerentscheid aussprechen, um so mehr gerät der Stadtrat
unter Druck, ihn zuzulassen. Schließlich kann man eine
solche Masse von Einwohnern nicht für unmündig erklären“ so
Köhler-Totzki.
Das größte Stück Arbeit ist nunmehr geschafft. Deshalb
bleibt ab Montag, 8. November 2004, die
Vereinsgeschäftsstelle in der Striesener Straße
geschlossen. Unterschriftenlisten liegen weiterhin im
benachbarten ADAC ServiceCenter aus. Wer noch Listen
abgeben möchte, kann das während der Öffnungszeiten
ebenfalls hier tun oder auf dem Postweg an die
Vereinsadresse senden. Außerhalb der Öffnungszeiten stehen
der Vereins- oder der ADAC-Briefkasten im Hof zur
Verfügung.
„Ausdrücklich danken wollen wir alle unseren fleißigen
Helfern, die in den vergangenen Monaten unentgeltlich eine
Menge Freizeit geopfert haben. Ohne ihr Engagement in der
Geschäftsstelle oder bei den vielen Straßeneinsätzen wäre
das gar nicht zu schaffen gewesen“ sind sich Nikolaus
Köhler-Totzki und die anderen Mitglieder der Vereinsführung
einig.
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